Mein Credo

Big Picture: 

Einfach ist es nicht, eine kleine „lebendige Skulptur“ zu schaffen  – so möchte ich die Epithese auch nennen – bleibt sie doch in sich selbst ohne Bewegung vor allem in einer Umgebung, die von grosser Bewegung durchwirkt wird, täglich, gar sekundenschnell sich stets verändernd.
Und nicht nur die Bewegungen durch den  geistigen, emotionalen Ausdruck, sondern auch die Hautfarbe unterliegt der Befindlichkeiten deren Bedingung auch durch Medikamente und oder Anderes der Folge unterliegt.

Das A und Ω ist hier Synonym für das Wesentliche, der Kern einer Sache zu deren Quintessenz hervorgehoben

Unser Antlitz ist erzählend wie unser Körper, im Gesichte kerbt sich ein unser gelebtes Leben mit Freuden und Leiden, im Älterwerden beginnt das Antlitz seinen ganz persönlich tiefen Ausdruck der eigenen Biographie wieder zu geben.

Ist plötzlich Etwas fehlend - bricht es aus dem Gleichgewicht, fällt vehement und schonungslos in die Entblössung.
In jäher Härte durch Krankheit oder Unfall entstanden – bedarf es der sorgsamen, sanften Rekonstruktion – die niemals so wundersam Gestalt annehmen kann wie zuvor , doch darin wiederspiegelt sich letztlich ein Verstehen und Begreifen der vielschichtigen Struktur des Fehlenden, das zum winzigen Leben geweckt werden will durch die bestmögliche Modulation und Farbgebung, die in die Umgebungshaut sich einpasst.

Verbleiben wird eine Narbe, daran kann ich nichts ändern. Denn nichts bleibt wie es ist, alles ist veränderlich und ändert sich, das ist gewiss.

So verhält es sich ähnlich mit dem Körper, der sich zu bewegen beginnt, je nach dem Hautgefühl das er erlebt durch die neue äussere Hülle. Die innewohnende Anmut manifestiert sich das neue Körpergefühl wirkt nach aussen – selbst unser Antlitz wird erhellt und ein Lächeln zaubert sich hinein.

Wir leben zwischen den Hüllen – sei es unser Antlitz oder unser  Körperbewusstsein, es ist in beiden Empfindungen; meistens sind wir es uns nicht bewusst, ausser wir reflektieren, weil wir bemerken, dass sich etwas ändern sollte oder gar will, bedingt durch einer jetzigen Haltung oder durch körperliche Veränderungen die sich nach aussen manifestieren und unser Denken und Fühlen verkomplizieren, gar sabotieren.

Es ist eine schwierige, jedoch meist nicht unmögliche Aufgabe, meinen Gegenüber zu neuer Individualität und neuem Bewusstsein zu verhelfen, eine Herausforderung das einerseits beide Seiten fordert, andererseits die nie endet, ein Leben lang für beide Seiten.

So entsteht immer wieder von Neuem, mit all den verchieden erlernten Berufen – welche näher betrachtet – sich völlig ineinander fächern - das Bestmögliche zu wollen, zu tun und herauszubringen im Verstehen lernen des Andersseins meines Gegenübers.